
Coco Lau zeichnet sich als Sopranistin durch eine ausgeprägte Bühnenpräsenz, feine Koloratur und wohlklingende Höhen aus. Aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe, musikalischer Präzision und interpretatorischer Sensibilität wird sie zu zahlreichen Projekten eingeladen.
Auf der Bühne sang Lau 2025 das interdisziplinäre Musiktheaterstück Pressed for Love von Daniel Lo mit SingFest im Hong Kong Cultural Centre und 2024 verkörperte die Hilda Mack in Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende (1961). Ihre eindringliche Interpretation von Aribert Reimanns Lady Lazarus (1992) in der szenischen Einrichtung von Angelika Luz wurde 2023 in Salzburg, Berlin und Dresden aufgeführt, u. a. im Rahmen von Ein Tag für Aribert Reimannin Kooperation mit der Semperoper. Sie sang 2023 die Uraufführung von POÄM (Posthum) von Hans-Joachim Hespos mit der Choreografie von Johannes Schropp in Hellerau sowie 2021 Im Geheimnis von Jean-Baptiste Marchand beim Limina Festival mit Ensemble œnm. 2017 war sie als Suor Osmina in Puccinis Suor Angelica mit Opera Hong Kong zu erleben.
Zu ihren konzertanten Höhepunkten gehörten 2023 Ligetis Aventures et Nouvelles Aventures sowie die Uraufführung von Dreiundzwanzig von Johannes X. Schachtner beim aDevantgarde Festival mit Salome Kammer und Ensemble NAMES. Hinzukommen Hans Zenders Les Sirènes chantent quand la raison s’endort (1966) mit dem Ensemble El Perro Andaluz.
Coco Lau besitzt den Masterabschluss Gesang der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Michèle Crider sowie den internationalen Masterabschluss Neue Musik der Universität Mozarteum Salzburg und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse Lisa Fornhammar.
(Stand 2026 Kürzungen bitte nach Absprache)